Chinas Kapital-Kontrollen treiben Bitcoin-Preis

Der Bitcoin-Preis ist in den vergangenen zwei Monaten um fast 60 Prozent gestiegen. Auslöser dieser Entwicklung sollen die chinesischen Kapitalmarktkontrollen sein. Die Anleger in China weichen vom regulären Kapitalmarkt auf den Bitcoin-Markt aus.

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Allein in den vergangenen 24 Stunden ist der Bitcoin-Preis an diversen Börsen um zehn Prozent gestiegen. Der Sprung auf 360 Dollar bildet für das Jahr 2015 ein Allzeithoch. Im Verlauf der vergangenen zwei Monate ist der Bitcoin-Preis um fast 60 Prozent gestiegen. Insbesondere in China boomt der Bitcoin-Markt. Der Chef von OKCoin, Jack C. Liu, meldete am 30. Oktober, dass China seinen verkehrsreichsten Bitcoin-Handelstag erlebt habe.

Der chinesische Bitcoin-Preis lag an diesem Tag bei 344 Dollar. Es gab zudem weder Rückforderungen auf Futures noch Ausfallzeiten. Am Montag wiederum meldete er, dass die Nachfrage nach Bitcoins enorm gestiegen sei. „Einige chinesische Händler werfen einen Blick auf den CNY-Wechselkurs nach der letzten Abwertungsrunde. Chinesische Spekulanten vom Festland weichen aufgrund des Verfalls an den Börsen auf andere Vermögenswerte aus“, so Liu in einem Interview mit dem Bitcoin-Magazine.

Die hohe Nachfrage nach Bitcoins in China geht insbesondere mit der Einführung von Kapitalkontrollen im Land einher. Jeder Chinese darf jährlich nur 50.000 Dollar aus dem Land ausführen. Dies führte bisher dazu, dass Chinesen entweder in die Immobilienwirtschaft in den USA, London oder Kanada investierten, oder ihr Geld in der Steuer-Oase Macau anlegten, berichtet The Coin Telegraph.

Der Ansatz Chinas, Kapital im Inland zu halten, könnte zwangsläufig dazu führen, dass eine Bitcoin-Blase entsteht. Auf chinesischen Bankkonten liegen Spareinlagen in Höhe von 22 Billionen Dollar. Wenn ein Teil davon in Bitcoins angelegt wird, kommt es auch in Zukunft zu einer stetigen Erhöhung der weltweiten Bitcoin-Preise.

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