USA: Explosion an Bord des russischen Flugzeug vor Absturz

Nach Angaben von hochrangigen US-Vertretern und Analysten wurde das russische Metrojet-Flugzeug nicht abgeschossen. Vielmehr käme eine Explosion an Bord in Betracht. Das gehe jedenfalls aus Satelliten-Aufnahmen hervor.

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Hochrangige US-Vertreter sagen, dass das über Ägypten verunglückte Flugzeug höchstwahrscheinlich nicht abgeschossen wurde. Zumindest gebe es keine stichhaltigen Satelliten-Beweise für die Abschuss-Theorie. So sollen US-amerikanische Infrarot-Satelliten lediglich eine starke Wärmeausstrahlung (Heat Flash) zum Absturzzeitpunkt des Flugzeugs gemessen haben, berichtet NBC. Hätte es sich um einen Raketenschlag gehandelt, hätte der Satellit die Laufbahn der Rakete problemlos aufzeichnen können.

US-Geheimdienst-Experten sagen, dass es möglicherweise zu einer Art Explosion an Bord des Flugzeugs gekommen sein könnte. Die Explosion sei entweder auf den Kraftstofftank oder auf eine Bombe zurückzuführen. Doch ein Raketeneinschlag sei ausgeschlossen. „Die Spekulation, wonach das Flugzeug von einer Rakete abgeschossen wurde, ist vom Tisch“, so ein US-Regierungsvertreter

Die russische Fluglinie schließt einen technischen Defekt oder ein Versagen der Besatzung aus. Als einzige Ursache komme ein anderer „technischer oder physikalischer Vorgang“ infrage. Zuvor hatte sich die Terror-Miliz IS zum Abschuss des Flugzeugs bekannt. Experten zweifeln jedoch, dass sie in der Lage sind, einen Jet in fast zehn Kilometern Höhe abzuschießen.

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