Türkei: Renault und Fiat feuern Arbeiter wegen Streik-Teilnahme

Die Automobilkonzerne Renault und Fiat haben im Rahmen ihrer Joint-Ventures in der Türkei insgesamt 1.500 Mitarbeiter entlassen. Diese hatten sich zuvor an landesweiten Streiks und Protesten beteiligt.

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Die Automobil-Joint-Ventures Oyak Renault und Fiat haben in der Türkei 1.500 Metallarbeiter entlassen, weil diese sich im Mai 2015 an landesweiten Streiks und Protesten beteiligt hatten, berichtet die Zeitung Milliyet.

Der Generalsekretär der türkischen Metallgewerkschaft Metal-İş, Selçuk Göktaş, beschwert sich zudem über den Druck der Arbeitgeber auf die Arbeitnehmer. So würden die Vorstände von Renault und Fiat Druck auf die Arbeiter ausüben, damit diese ihre Mitgliedschaften bei den Gewerkschaften kündigen. Fabien Gache, Vertreter der französischen Gewerkschaft CGT, solidarisiert sich hingegen mit seinen türkischen Kollegen.

Er befindet sich derzeit in der Stadt Bursa, um den entlassenen Renault-Arbeitern zur Seite zu stehen. „Die Arbeiter haben das Recht, frei zu reden, sich frei zu organisieren und sich den Gewerkschaften anzuschließen. Doch die Chefs versuchen, diese Freiheiten einzuschränken“, so Gache.

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