Russland verlegt Raketen-Abwehr nach Syrien

Russland hat zur Absicherung der Luftwaffe Raketen-Abwehrsysteme nach Syrien verlegt. Man müsse sich gegen jede Bedrohung wie etwa Flugzeug-Entführungen vorbereiten. Momentan befinden sich als 50 russische Flugzeuge und Hubschrauber in Syrien.

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Zur Absicherung seiner Luftangriffe in Syrien hat Russland nach Angaben der Armee auch Luftabwehrsysteme in das Bürgerkriegsland verlegt. Moskau habe „nicht nur Kampfjets und Hubschrauber, sondern auch Raketenabwehrsysteme“ nach Syrien geschickt, sagte Luftwaffenchef Viktor Bondarew der Tageszeitung Komsomolskaja Prawda vom Donnerstag. Das Verteidigungsministerium war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Russland ziehe bei dem Einsatz „jede mögliche Bedrohung in Betracht“, sagte Bondarew. So sei etwa vorstellbar, „dass ein Militärflugzeug entführt und in ein Nachbarland gebracht wird“. Dann müsse Russland selbst auf mögliche Luftangriffe vorbereitet sein. Insgesamt seien derzeit „mehr als 50 Flugzeuge und Hubschrauber“ in Syrien – „genau die Zahl, die wir brauchen“. Mehr sei „im Moment nicht nötig“, sagte Bondarew.

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