US-Schule: Polizei verpasst Siebenjährigen Handschellen

Im US-Bundesstaat Michigan hat die Polizei einen siebenjährigen Schüler mit Handschellen gefesselt. Der Junge leidet an ADHS. In den vergangenen Wochen kam es mehrmals zu brutalen Verhaftungen in US-Schulen.

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Auch Kleinkinder sind nicht geschützt vor dem Zugriff der US-Polizei. (Screenshot)

Auch Kleinkinder sind nicht geschützt vor dem Zugriff der US-Polizei. (Screenshot)

Die US-Polizei hat in einer Schule in der Stadt Flint im Bundesstaat Michigan einen siebenjährigen Schüler mit Handschellen gefesselt, weil er zuvor Gleichaltrige attackiert haben soll. Die Mutter des Jungen, Chrystal McCadden, sagte der Presse, dass ihr Junge am Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) leidet. Er sei aber niemals gewalttätig gewesen.

Die Polizei hingegen meldet in einer Mitteilung: „Ein Polizeibeamter wurde nach einem Notruf an die Brownell STEM Academy entsandt, um Soforthilfe für einen Jungen zu leisten, der sich sowohl selbst verletzen als auch andere attackieren wollte.“

Als die Mutter den Jungen von der Schule abholen wollte, musste sie feststellen, dass ihr Junge mit Handschellen gefesselt wurde, für die es keinen Schlüssel gab. „Sie fesseln meinen Jungen und haben keine Schlüssel, um die Handschellen wieder aufzuschließen. Was für einen Sinn macht das?“, zitiert NBC 25 News McCadden.

Erst vor wenigen Wochen war ein 14-jähriger Schüler verhaftet worden, weil Lehrer seine selbstgebastelte Uhr mit einer Bombe verwechselt haben. Kurz darauf kam es erneut zu einer besonders brutalen Verhaftung: Eine Schülerin wurde gewürgt und mitsamt des Stuhls durch das Klassenzimmer geschleudert.

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