Börsengang: Tinder-Konzern hofft auf eine halbe Milliarde Dollar

Das Online-Unternehmen Match will beim geplanten Börsengang knapp 500 Millionen Euro einsammeln. Zu dem US-Konzern des Milliardärs Barry Diller gehört auch die Dating-App Tinder. Sollte der Verkauf der Anteile zum geplanten Preis klappen, stiege der Wert des Unternehmens auf 3,4 Milliarden Dollar.

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Das US-Unternehmen Match, mit Dating-Portalen und -Apps wie Meetic, Tinder oder OkCupid im Angebot, will bei seinem geplanten Börsengang mehr als 500 Millionen Dollar einnehmen und wäre damit 3,4 Milliarden Dollar wert. In am Montag veröffentlichten Dokumenten für die US-Börsenaufsicht SEC heißt es, Match wolle durch die Ausgabe von Aktien bis zu 536,7 Millionen Dollar (knapp 500 Millionen Euro) einsammeln. Die 33,3 Millionen Anteile soll es zum Preis zwischen zwölf und 14 Dollar geben; bei hoher Nachfrage will Match fünf Millionen Aktien mehr ausgeben. Der Zeitpunkt des Börsengangs ist noch nicht bekannt.

Match betreibt mehr als 45 Online-Portale und Apps mit dem selbst erklärten Ziel, „die romantische Verbundenheit weltweit“ zu fördern. Insgesamt hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Kuppel-Hilfen in 38 Sprachen in 190 Ländern im Angebot, und hat 59 Millionen Nutzer im Monat.

Match mit Sitz im texanischen Dallas gehört zu 100 Prozent der Gruppe InterActiveCorp (IAC) des Milliardärs Barry Diller. Ein Teil des beim Börsengang eingenommenen Geldes soll an IAC ausgeschüttet werden, ein Teil soll helfen, das Unternehmen zu vergrößern. Match hat seit seiner Gründung 2009 bereits viele Dating-Seiten zugekauft, darunter Meetic, Tinder und OKCupid.

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