Russland und Iran schließen Vertrag über Raketen-Lieferungen

Moskau und Teheran haben die Lieferung von Flugabwehr-Raketen beschlossen. Der Raketenvertrag war im Jahr 2010 im Streit über das iranische Atomprogramm annulliert worden.

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Russland hat mit dem Iran einen Vertrag zur Lieferung eines Flugabwehrraketen-Systems geschlossen. Das Abkommen sei bereits unterzeichnet, zitierte die Nachrichtenagentur RIA den Chef des staatlichen Rüstungskonzerns Rostec, Sergej Tschemesow, am Montag. Es gehe um das S-300-System.

Der Raketenvertrag war 2010 im Streit über das iranische Atomprogramm auf westlichen Druck annulliert worden. Im April hatte Russland dann nach Fortschritten bei den Atomgesprächen das Lieferverbot aufgehoben. Mitte Juli einigten sich die fünf UN-Veto-Mächte und Deutschland schließlich mit dem Iran auf eine Kontrolle des umstrittenen Atomprogramms und machten damit den Weg frei für eine schrittweise Lockerung von Sanktionen.

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