„Umweltbonus“: Bundesregierung will E-Autos mit Kauf-Prämie fördern

Die Bundesregierung will den Absatz von Elektroautos steigern und plant daher eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro pro Auto. Mit dem „Umweltbonus“ sollen in wenigen Jahren bis zu eine Million E-Autos in Deutschland unterwegs sein. Die Gesamtkosten werden bis zu 800 Millionen Euro betragen.

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Die Bundesregierung plant einem Bericht zufolge eine Kaufprämie für batteriebetriebene Pkw, um den Absatz von Elektroautos anzukurbeln. Der Lenkungskreis Elektromobilität habe sich bei seiner Sitzung Ende Oktober darauf geeinigt, eine Kaufprämie von bis zu 5.000 Euro pro Fahrzeug zu gewähren, berichtete der Spiegel am Donnerstag. Mit dem „Umweltbonus“ solle die Zahl von derzeit rund 32.000 E-Autos auf Deutschlands Straßen bis zum Jahr 2020 auf bis zu eine Million gesteigert werden.

Die Gesamtkosten des Förderprogrammes werden mit 700 bis 800 Millionen Euro angegeben. Zur Finanzierung schlug der Lenkungskreis demnach vor, die Steuern auf Kraftstoff um einen Cent pro Liter anzuheben. Einzelne Autobesitzer solle die Maßnahme durchschnittlich weniger als zehn Euro jährlich kosten, dem Bund erwüchsen dadurch hingegen zusätzliche Steuereinnahmen von bis zu 600 Millionen Euro. Alternativ sei auch ein Bonus-Malus-Prinzip für die Kfz-Steuer vorgeschlagen worden, bei dem Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß stärker belastet werden und so die Kaufprämie für E-Autos finanzieren sollen.

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