Griechischer Minister: In Paris gefundener Pass gehört Flüchtling

Der syrische Pass, der in der Nähe eines Angreifers entdeckt wurde, gehört einem Flüchtling. Der Mann sei über Griechenland in die EU gekommen. Das gab am Abend der griechische der Minister für Zivilschutz bekannt.

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Der an einem der Anschlagsorte in Paris gefundene syrische Pass gehört nach Angaben eines griechischen Ministers einem Flüchtling. Der Mann sei am 3. Oktober über die griechische Insel Leros in die EU gekommen und registriert worden, sagte der Minister für Zivilschutz, Nikos Toskas, am  Samstag in Athen.

Zuvor war aus französischen Polizeikreisen verlautet, der Pass sei in der  Nähe der Leiche eines der Angreifer in der Konzerthalle Bataclan entdeckt worden. Laut Polizeikreisen gehen die Ermittler zusammen mit ausländischen  Geheimdiensten derzeit einer „syrischen Spur“ nach.

Zu der Anschlagsserie am Freitagabend im Zentrum von Paris und dem  nördlichen Vorort St. Denis mit 128 Toten bekannte sich am Samstag die  Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Frankreich beteiligt sich seit  Herbst 2014 am US-geführten Militäreinsatz gegen die Extremisten im Irak und  fliegt seit September 2015 auch Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien.

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