Terroristen wollten Splitter-Bombe im Fußball-Stadion zünden

Das Wall Street Journal berichtet, dass einer der Terroristen ein Ticket für das Fußball-Länderspiel Frankreich gegen Deutschland gelöst hatte. Er wurde jedoch von einem Ordner gestoppt. Die Bombe enthielt massive Eisenteile, die hunderte Menschen in Stadion hätten töten können.

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Die Attentäter von Paris wollten einem Bericht des «Wall Street Journal» zufolge offenbar einen Anschlag direkt im Fußballstadion beim Länderspiel Deutschland-Frankreich verüben. Mindestens ein Attentäter habe ein Ticket für das Spiel gehabt. Er sei von einem Ordner beim Sicherheitscheck aufgehalten worden, berichtet die Zeitung am Samstag (Online) unter Berufung auf einen anderen Ordner und einen Polizisten.

Bei dem Attentäter sei etwa eine Viertelstunde nach Spielbeginn am Stadioneingang eine Sprengstoff-Weste entdeckt worden. Beim Versuch zu entkommen, habe der Mann den Sprengstoff zur Explosion gebracht.

Der Polizist vermutetet laut Wall Street Journal», dass der Angreifer den Sprengstoff im Stadion zünden wollte. Ziel sei vermutlich eine Massenpanik bei den Zuschauern gewesen, hieß es weiter.

Der Sprengsatz, den die Terroristen zündeten, enthielt offenbar gefährliche Metallstücke. Das sagte der Sprecher der Notfallärzte Frankreichs AMUF, Christophe Prudhomme, dem Magazin Le Point. «Es gab etwa 100 Verletzte im Umkreis des Stadions, darunter 20 Schwerverletzte. Die Verletzungen rühren von Metallstücken in den Bomben her, vergleichbar mit Wunden, die eines Geschosses des Kalibers 14 auslöst.“

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