Anschlag: in Saudi-Arabien: Zwei Polizisten erschossen

In Saudi-Arabien wurden zwei Polizisten von Unbekannten auf offener Straße erschossen. Die Hintergründe sind unklar. Die Tat ereignete sich in einem Viertel, in dem hauptsächlich Schiiten leben. Diese gelten als Regimekritiker.

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Im Osten Saudi-Arabiens sind am Mittwoch zwei Polizisten von Unbekannten erschossen worden. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte der staatlichen Nachrichtenagentur SPA, um ein Uhr morgens sei das Feuer auf den Streifenwagen eröffnet worden. Hintergründe des Anschlags wurden zunächst nicht bekannt.

Der Zwischenfall ereignete sich in der Nähe der überwiegend von Schiiten bewohnten Stadt Seihat. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

Die Mehrheit der Bürger Saudi-Arabiens sind Sunniten. Das Königshaus gehört zu den Wahhabiten, einer konservativ-traditionalistischen Glaubensrichtung des sunnitischen Islams. Die Minderheit der Schiiten beklagt, dass sie von den Sunniten diskriminiert werden. Es kam schon mehrfach zu Demonstrationen der Schiiten für mehr Rechte und auch zu Anschlägen.

Saudi-Arabien gehört zu den Verbündeten der USA in der Region. Das Land ringt mit dem schiitischen Iran um die Vormacht im Nahen Osten. Viele Konflikte in der Region sind eine Folge dieses Machtkampfes.

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