Syrien: Auswärtiges Amt schließt Bundeswehr-Einsatz nicht aus

Die Bundeswehr könnte sich an der Sicherung eines möglichen Waffenstillstandes unter UN-Aufsicht in Syrien beteiligen. Allerdings sei man momentan weit von einem Waffenstillstand entfernt.

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Das Auswärtige Amt schließt eine Beteiligung der Bundeswehr an der Sicherung eines möglichen Waffenstillstandes unter UN-Aufsicht in Syrien nicht aus. „Die Bedingungen, unter denen so etwas möglich sein könnte irgendwann, sind derzeit so spekulativ und so hypothetisch, dass es vernünftig ist, darauf jetzt noch keine konkrete Antwort zu geben“, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, am Mittwoch in Berlin. Er wies darauf hin, dass man derzeit „weit weg von einem Waffenstillstand in Syrien“ sei.

Russland, die USA und weitere 15 Staaten haben sich am Samstag in Wien auf einen Rahmen für eine politische Lösung des Syrien-Konflikts verständigt. Vorgesehen ist unter anderem die Bildung einer Übergangsregierung in sechs Monaten und Wahlen binnen 18 Monaten.

Eine Beteiligung Deutschlands an den Luftangriffen auf Stellungen der Extremistengruppe Islamischer Staat in Syrien lehnte Schäfer ab. Dies würde keinen Fortschritt darstellen, da sich bereits eine Reihe von Ländern an dem Einsatz gegen die Extremisten-Miliz beteiligten, sagte er. „Und sich da einzureihen, ist, glaube ich, nicht unbedingt in der Sache zielführend.“

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