IS droht in Video-Botschaft mit Anschlag in New York

Der IS hat ein Video veröffentlicht, in dem sowohl New York als auch einer der Attentäter von Paris gezeigt werden. Die US-Behörden bestreiten allerdings eine konkrete Bedrohung für die Stadt. Es gebe keine konkrete Gefahr, sagen der New Yorker Bürgermeister und das FBI.

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Der IS hat nach Angaben der New Yorker Polizei ein neues Video veröffentlicht, in dem die die Stadt als potenzielles Anschlagsziel auftaucht. Allerdings liege „derzeit keine gegenwärtige oder konkrete Drohung gegen die Stadt“ vor, erklärte der stellvertretende Polizeichef Stephen Davis am Mittwoch. Das gilt auch für die USA insgesamt, wie die Anti-Terror-Beraterin von Präsident Barack Obama, Lisa Monaco, dem Sender MSNBC sagte. Weder gegen die Hauptstadt Washington noch gegen andere Landesteile liege eine „glaubwürdige Drohung“ vor.

Es gebe keine konkrete Gefahr, sagten auch der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio und Polizeichef Bill Bratton bei einer Pressekonferenz am Times Square, wie der Sender CBS News berichtete.

Die US-Bundespolizei FBI sieht für die USA keine erhöhte Bedrohung nach dem Muster der Anschläge von Paris. „Wir kennen keine glaubwürdige Drohung in der Art von Paris“, sagte FBI-Direktor James Comey am Donnerstag in Washington. Zudem erkenne die Behörde „überhaupt keine Verbindung zwischen den Angreifern von Paris und den USA“.

Das Video-Material sei nicht vollkommen neu, bestätige aber dennoch, „das New York nach wie vor ein Top-Terrorziel ist“, sagte Davis. Nach Angaben der auf die Beobachtung extremistischer Internet-Seiten spezialisierten Analysefirma Site enthält der etwa sechsminütige Clip Aufnahmen von New York, die aus einem bereits im April veröffentlichten IS-Video stammten. Überwiegend würden aber Szenen aus Paris gezeigt sowie Frankreichs Präsident Francois Hollande.

Das Video enthält auch eine Bildsequenz aus New York und dann, offenbar an einem anderen Ort aufgenommen, die Aufnahme eines Selbstmordattentäters. Das Video sei offensichtlich in den vergangenen Tagen – nach den Terrorattacken von Paris – hastig zusammengeschnitten worden, hieß es. Es gebe darauf keine konkreten, glaubwürdigen Hinweise auf eine aktuelle Bedrohung, sagte De Blasio.

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