Versicherer Ergo verkauft Italien-Tochter an Finanzinvestor Cinven

Der Versicherer Ergo zieht sich aus Italien zurück und verkauft sein Geschäft an den Finanzinvestor Cinven. Cinven will das Geschäft weiterbetreiben. In anderen Ländern hat Cinven allerdings nur gekauft um abzuwickeln.

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Deutschlands zweitgrößter Versicherer Ergo gibt sein Geschäft in Italien auf. Ergo Italia geht für einen ungenannten Preis an den britischen Finanzinvestor Cinven, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Der Sachversicherer Ergo Assicurazioni und der Lebensversicherer Ergo Previdenza waren seit der Gründung von Ergo Italia 1986 nie auf eine kritische Größe gekommen und rangieren mit Prämieneinnahmen von zusammen 359 Millionen Euro nur auf Rang 30 auf dem Markt. Ergo wolle mit dem Verkauf das Geschäft mit Lebensversicherungen mit langfristigen Garantien zurückfahren – wie schon in Deutschland.

Cinven will die Ergo-Tochter mit ihren 280 Mitarbeitern als Plattform für weitere Zukäufe in Italien nutzen. Anders als in Deutschland und Großbritannien, wo Cinven vor allem Bestände von Lebensversicherern ohne Neugeschäft übernimmt und abwickelt, soll das Geschäft in Italien aktiv weiterbetrieben werden.

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