Schwaches China-Geschäft: Remy Cointreau meldet Gewinn-Einbußen

Der französische Spirituosen-Produzent Remy Cointreau meldet Gewinneinbußen. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres ging der Gewinn um 7,3 Prozent zurück, die Aktie gab um 2 Prozent nach. Grund für den Einbruch sei laut Unternehmen die schwindende Nachfrage aus China.

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Die Konjunkturabkühlung in China sorgt für Katerstimmung bei Remy Cointreau. Der operative Gewinn fiel in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres bis Ende September auf vergleichbarer Basis um 7,3 Prozent auf 107 Millionen Euro, wie der französische Spirituosenkonzern am Donnerstag mitteilte. Vor allem maue Geschäfte in China machten dem Unternehmen zu schaffen. Eine starke Nachfrage in den USA habe dies nicht ausgleichen können. Auch die Hauptmarkte schwächelte. Das Betriebsergebnis mit Remy Martin Cognac fiel um sechs Prozent auf 85,9 Millionen Euro. Dies drückte auf die Stimmung der Anleger: Die Aktie gab mehr als zwei Prozent nach.

Wie den Rivalen Pernod Ricard und Diageo setzt dem Konzern zu, dass in China seit längerem hochpreisige Spirituosen schlechter laufen. Neben einem verlangsamten Wirtschaftswachstum liegt das auch daran, dass die dortigen Behörden verstärkt gegen Korruption vorgehen und deshalb großzügige Geschenke im Rahmen geschäftlicher Beziehungen seltener werden.

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