Unilever will künftig nur noch erneuerbare Energie nutzen

Unilever hat angekündigt, bis zum Jahr 2030 komplett auf erneuerbare Energien umzustellen. Den ersten Schritt bilde der Ausstieg aus Kohle-Energie bis 2020. Zahlreiche Weltkonzerne wie die Unilever-Konkurrenten Nestle und Procter & Gamble verkünden derzeit ähnliche Umweltziele.

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Der Lebensmittel- und Konsumgüterkonzern Unilever setzt kurz vor Beginn des Welt-Klimagipfels in Paris ein Zeichen. Bis zum Jahr 2030 werde das Unternehmen – bekannt für Magnum- und Ben&Jerry’s-Eis, Rexona-Deos, Domestos-Reinigungsmittel, Lipton-Tee sowie Knorr-Fertiggerichte – seinen Verbrauch komplett auf erneuerbare Energien umstellen. Vergangenes Jahr waren es erst 28 Prozent. Schon 2020 solle keine aus Kohle gewonnene Energie mehr genutzt werden. Diese gilt als besonders klimaschädlich.

Unilever-Chef Paul Polman sagte, der Klimawandel müsse gestoppt werden. Dies sei auch für die wirtschaftliche Entwicklung wichtig. „Wir alle müssen jetzt handeln.“ Auch die Unilever-Konkurrenten Nestle und Procter & Gamble haben zugesagt, sich Umweltziele zu geben. Ikea will bis 2020 nur noch umweltfreundliche Energie nutzen. Und die Allianz, einer der größten Vermögensverwalter der Welt, will künftig kein Geld mehr in Unternehmen stecken, wenn diese mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes oder ihrer Energieerzeugung aus Kohle erzielen.

Ab Montag werden die Regierungschefs in Frankreich über einen Plan verhandeln, wie der  Erderwärmung begegnet werden kann.

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