Yellen-Äußerungen lasten auf Asien-Börsen

Am Donnerstag hat die Chefin der US-Notenbank Fed die Märkte auf eine baldige Zinswende vorbereitet. Diese reagierten, weltweit verloren die Börsen an Wert.

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Die Erwartung einer Zinsanhebung der US-Notenbank (Fed) noch in diesem Monat hat am Donnerstag die Stimmung an den Asien-Börsen getrübt. Auslöser waren Äußerungen von Fed-Chefin Janet Yellen. Sie bereitete die Weltmärkte in einer Rede auf eine Zinserhöhung vor, ohne jedoch einen Termin anzudeuten. Die aktuellen Niedrigzinsen gelten als eine der Hauptursachen für die hohen Aktienkurse. Marktbeobachtern zufolge hielten sich viele Investoren zudem vor der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) zurück. Diese wird nach Einschätzung von Experten aus Sorge über die anhaltend niedrige Inflation eine Ausweitung ihrer Anleihenkäufe beschließen.

In Tokio trat der Leitindex Nikkei bei rund 19.939 Punkten auf der Stelle. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte mit Ausnahme Japans sank 0,5 Prozent. In Hongkong tendierte der Markt mit 0,4 Prozent im Minus. Die chinesische Leitbörse in Shanghai gewann dagegen 1,4 Prozent.

An den Devisenmärkten in Fernost tendierte der Euro leicht schwächer mit 1,0584 Dollar. Zur japanischen Währung wurde der Dollar nach Yellens Äußerungen ebenfalls etwas höher mit 123,47 Yen gehandelt.

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