Baden-Württemberg führt Tempolimit auf Autobahnen ein

Im Rahmen eines Pilotprojekts in Baden-Württemberg soll herausgefunden werden, ob ein Tempolimit von 120 Stundenkilometer auf Autobahnen zu einem geringeren Unfallaufkommen führt. Doch eine Mehrheit der Bürger ist gegen ein Tempolimit.

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In Baden-Württemberg soll ein Pilotprojekt über vier Jahre erforschen, inwieweit das Unfallaufkommen durch die Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h reduziert werden kann, berichtet das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg in einer Mitteilung. Die Durchführung des Pilotversuchs werde auf der A 96 von Achberg bis Aitrach und auf der A 81 von Hegau bis Bad Dürrheim stattfinden.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov lehnen 56 Prozent der Befragten bereits ein Tempolimit von 130 km/h ab. Eine Begrenzung auf 100 Stundenkilometer findet bei insgesamt 86 Prozent der Befragten Ablehnung. Nur elf Prozent sind dafür.

Bei der Frage, ob mit einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen die Zahl der Verkehrstoten gesenkt werden könnte, geht ein Riss durch die Gruppe der Umfrage-Teilnehmer. 48 Prozent glauben daran, 45 Prozent nicht. Frauen sind mit 53 Prozent wiederum deutlich häufiger als Männer (43 Prozent) der Überzeugung, dass es mit einem Tempolimit weniger Tote geben würde.

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