Notenbank erwartet geringeres Wachstum in Frankreich

Das Wachstum in Frankreich wird in den kommenden Jahren geringer ausfallen als gedacht, so die französische Notenbank. Für 2016 senkte die Banque de France ihre Prognose um 0,4 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent. Zur Begründung sagte die Bank, die Schubwirkung des billigen Euro und der niedrigen Energiepreise lasse nach.

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Die französische Notenbank senkt ihre Wachstumsprognosen für die beiden kommenden Jahre. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2016 nur um 1,4 Prozent und 2017 um 1,6 Prozent wachsen, teilte die Banque de France am Freitag in Paris mit. Bislang war sie von 1,8 und 1,9 Prozent ausgegangen. Der Rückenwind durch den schwachen Euro und geringere Energiepreise dürfte etwas nachlassen, wurde die Entscheidung begründet. Für das zu Ende gehende Jahr rechnen die Notenbanker weiter mit einem Plus von 1,2 Prozent. Trotz des geringeren Wachstums könne die Regierung die Obergrenze bei der Neuverschuldung von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukt 2017 wieder einhalten, wenn sie ihre Ausgaben im Zaum halte.

Angesichts der schwächeren Konjunktur erwartet die Notenbank auch eine geringe Inflation. Die Teuerungsrate dürfte in diesem Jahr bei 0,1 Prozent, 2016 bei 1,0 Prozent und 2017 bei 1,5 Prozent liegen. Die Europäische Zentralbank spricht nur bei Werten knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen.

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