Apple-Zulieferer Manz streicht jede zehnte Stelle

Der Apple-Zulieferer Manz entlässt knapp zehn Prozent seiner Mitarbeiter. Insgesamt werde Manz 174 der etwa 2000 Stellen streichen. Dem Anlagenbauer machen Auftragsverschiebungen für die Display-Produktion in China zu schaffen.

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Haupteinnahmequellen von Manz sind Anlagen zur Produktion von Displays für Tablet-PCs, Smartphones und Notebooks. (Foto: Manz AG)

Haupteinnahmequellen von Manz sind Anlagen zur Produktion von Displays für Tablet-PCs, Smartphones und Notebooks. (Foto: Manz AG)

Der unter Druck geratene Apple -Zulieferer Manz hat die Reißleine gezogen und trennt sich von beinahe zehn Prozent seiner Belegschaft. „Der Personalabbau ist Bestandteil des Ende Oktober eingeleiteten Restrukturierungsprogrammes, dessen Umsetzung dem Unternehmen im kommenden Geschäftsjahr die Rückkehr zur operativen Profitabilität ermöglichen soll“, teilte Manz am Donnerstag mit. Zudem sollen Prozesse und Strukturen gestrafft werden. Insgesamt werde Manz 174 der knapp 2000 Stellen streichen. Für das defizitäre Solargeschäft hat Manz allerdings noch keine Lösung. Die Prüfung der strategischen Optionen für den Geschäftsbereich sei noch nicht abgeschlossen.

Manz dampfte bereits zwei Mal in diesem Jahr seine Jahresziele ein. Grund sind Auftragsverschiebungen vor allem in China. Haupteinnahmequellen von Manz sind Anlagen zur Produktion von Displays für Tablet-PCs, Smartphones und Notebooks. Der Vorstand rechnet für 2015 mit einem Umsatzeinbruch um rund 30 Prozent auf 200 bis 210 Millionen Euro und einem operativen Verlust (Ebit) im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Manz will ab einem Umsatz von 200 bis 250 Millionen Euro profitabel sein. Das ist Ziel des Sanierungsprogramms, wie Finanzvorstand Martin Hipp zuletzt im Reuters-Interview betonte.

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