Federal Reserve erhöht die Zinsen, bleibt aber vorsichtig

Die US-Notenbank Federal Reserve hat zum ersten Mal seit zehn Jahren den Leitzins erhöht, will jedoch nur maßvoll weitermachen. Immerhin: Die monatelang antizipierte Zinswende ist vollzogen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Der Leitzins in den USA steigt erstmals seit fast zehn Jahren. Die Notenbank Fed erhöhte ihn am Mittwoch auf 0,25 bis 0,5 Prozent.

Zurückhaltende Äußerungen von Notenbankchefin Janet Yellen zur Konjunktur haben Spekulationen auf baldige weitere US-Zinserhöhungen gedämpft. Dies setzte dem Dollar am Mittwoch zu. Der Euro verteuerte sich im Gegenzug auf 1,0983 Dollar, nachdem er unmittelbar nach der ersten US-Zinserhöhung seit fast zehn Jahren zeitweise auf 1,0890 Dollar gefallen war.

Auch die Aktienbörsen erhielten von Yellen Auftrieb. Die wichtigen US-Indizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 bauten ihre Gewinne aus und notierten jeweils etwa ein Prozent im Plus. Gleiches galt für den vom Brokerhaus Lang & Schwarz aus dem nachbörslichen Handel errechneten Dax-Kurs.

„Einige Aussagen waren eindeutig“, sagte Jason Leinwand, Geschäftsführer des Anlageberaters Riverside Risk Advisors. „Sie werden die Zinsen nicht in regelmäßigen Abständen anheben.“ Yellen hatte bekräftigt, dass die Geldpolitik von der wirtschaftlichen Erholung abhänge. Am Arbeitsmarkt gebe es trotz der jüngsten Fortschritte noch Raum für Verbesserungen.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***

media-fastclick media-fastclick