Sieben Flüchtlingskinder ertrinken vor Griechenland

Kurz vor Weihnachten hat sich eine neue Flüchtlingstragödie im Mittelmeer ereignet: 13 Flüchtlinge - darunter sieben Kinder - ertranken vor der kleinen griechischen Insel Farmakonisi, wie die Küstenwache am Mittwoch mitteilte.

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Ihr sechs Meter langes Schnellboot sei aus noch unbekannten Gründen gekentert und gesunken. Ein Mensch wurde noch vermisst.

Trotz kalter Temperaturen und rauer See machen sich immer noch Tausende Flüchtlinge auf den Weg über das Mittelmeer nach Europa. Mit dem Winter werde die Überfahrt immer schwieriger und gefährlicher, sagte ein Vertreter der Küstenwache. „Wir sind Tag und Nacht da draußen. Aber einige Tragödien sind nicht zu verhindern.“

Unter den Toten vor Farmakonisi waren auch vier Männer und zwei Frauen. 15 Menschen wurden gerettet. Sie wurden zur medizinischen Versorgung auf die nahe gelegene Insel Leros gebracht, wo es auch Notunterkünfte gibt. Farmakonisi liegt unweit der türkischen Küste und damit an einer Hauptroute der Flüchtlinge. Rund 100.000 Migranten hat die griechische Küstenwache dieses Jahr bereits vor dem Ertrinken gerettet.

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