Dänemark erwägt Grenz-Kontrollen zu Deutschland

Die dänische Regierung prüft die Wiedereinführung von Grenzkontrollen an der dänisch-deutschen Grenze. Dies könne notwendig werden, um in der Flüchtlingskrise die Ruhe und Ordnung im Land zu sichern.

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Passkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze sind nach Einschätzung von Dänemarks Regierungschef Lars Løkke Rasmussen wahrscheinlicher geworden. «Wir wollen nicht wieder Flüchtlinge und Migranten auf unseren Autobahnen sehen. Wir wollen Ruhe und Ordnung sichern», sagte der Ministerpräsident am Freitag in seiner Neujahrsansprache. Grund für die Warnung sind die am Montag beginnenden Passkontrollen an der dänisch-schwedischen Grenze. Diese hatte Schweden aufgrund der hohen Zahl an Flüchtlingen in dem Land angekündigt.

Bei der Einreise nach Schweden müssen Verkehrsunternehmen auf Anweisung der Regierung künftig alle Passagiere in Zügen, Bussen und auf Fähren überprüfen. Zum ersten Mal seit den 1950er Jahren müsse man seinen Ausweis vorzeigen, um den Öresund zu überqueren, der Dänemark und Schweden verbindet, sagte Løkke Rasmussen. «Das kann eine Situation schaffen, in der wir eine Grenzkontrolle zu Deutschland einführen müssen, wenn wir entscheiden, dass das das Beste für Dänemark ist.»

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