China plant Verlängerung des Aktienverkaufsverbots

China plant, das geltende Aktienverkaufsverbot über den geplanten Ablauftermin am 8. Januar hinaus zu verlängern. Es solle so lange gelten, bis die Regierung neue Regeln für den Aktienhandel veröffentlicht.

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Die Verlängerung des Aktienverkaufsverbot bleibt bestehen: Chinas Anleger müssen weiterhin auf die Erlaubnis warten, Aktien verkaufen zu dürfen.

Chinas Anleger müssen weiterhin auf die Erlaubnis warten, Aktien verkaufen zu dürfen.

China will einem Pressebericht zufolge Maßnahmen zur Stützung der Aktienmärkte verlängern. Wie die Zeitung „Shanghai Securities News“ am Mittwoch berichtete, soll eine Verlängerung des Aktienverkaufsverbots für Großaktionäre von börsennotierten Unternehmen über den bislang vorgesehenen Fristablauf am 8. Januar hinaus durchgesetzt werden. Es solle so lange gelten, bis die Regierung neue Regeln veröffentliche.

Ursprünglich sollte das Verbot am Freitag ablaufen. Sobald es nicht mehr gilt, könnten Schätzungen zufolge Aktien im Wert von umgerechnet 176 Milliarden Euro auf den Markt geworfen werden. Diese Aussicht hatte am Montag zu einem Kurssturz an den chinesischen Börsen geführt. Die Wertpapieraufsicht hatte am Dienstag angekündigt, neue Regeln zu prüfen, die einen geordneten Ausstieg von Großaktionären garantieren sollen.

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