Goldman Sachs zahlt 5,1 Milliarden Dollar wegen Subprime

Goldman Sachs hat sich mit der Regierung auf eine Milliarden-Zahlung wegen betrügerischer Subprime-Kredite geeinigt. Die Bank kann die Zahlung allerdings von der Steuer absetzen.

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Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat sich mit den US-Behörden grundsätzlich auf eine Zahlung von 5,1 Milliarden Dollar (4,68 Milliarden Euro) geeinigt, um den Vorwurf betrügerischer Immobilienkredite aus der Zeit vor der Finanzkrise aus dem Weg zu räumen. Die Grundsatzeinigung sei mit der für Finanzbetrug zuständigen Stelle des US-Justizministeriums erzielt worden, teilte das Finanzhaus am Donnerstag mit.

Den Angaben zufolge wird sich der Gewinn der Bank nach Steuern im vierten Quartal 2015 wegen der Zahlungen um rund 1,5 Milliarden Dollar verringern. Die Aktien von Goldman Sachs fielen im nachbörslichen Handel leicht um 0.4 Prozent. Goldman Sachs ist nur eines von einer ganzen Reihe von Finanzhäusern, die im Zusammenhang mit faulen Immobilienkrediten und der Finanzkrise zu Milliardenstrafen verdonnert wurden.

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