ChemChina steigt bei Schweizer Energiehändler Mercuria ein

Peking will seine Stellung am Ölmarkt weiter ausbauen. Der Staatskonzern übernimmt daher zwölf Prozent des Schweizer Energiehändlers Mercuria.

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Die chinesische National Chemical Corporation (ChemChina) setzt ihre Akquisitionstour in Europa fort. Der Chemiekonzern steigt mit zwölf Prozent beim Schweizer Energiehändler Mercuria ein, wie das Staatsunternehmen am Montag mitteilte. ChemChina betreibt Raffinerien in China und hat den Ölhandel ausgebaut, um den Einkauf des Rohstoffs aus dem Ausland zu erleichtern. Neben dem Handel verfüge Mercuria auch über Lager- und Produktionsstätten für Öl sowie weitere Rohstoff-Geschäfte.

Seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts hat ChemChina zahlreiche Zukäufe getätigt und sich damit in Bereichen wie Pestiziden, Vitaminen und Kunststoffen verstärkt. Vergangene Woche hatten die Chinesen den Münchener Spezialmaschinenbauer KraussMaffei für 925 Millionen Euro übernommen. 2015 übernahm der Staatskonzern den italienischen Reifen-Hersteller Pirelli für 7,1 Milliarden Euro. Zudem ist ChemChina am schweizerischen Pflanzenschutz-Spezialisten Syngenta interessiert.

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