Indischer Autobauer Tata bekommt deutschen Chef

Indiens größter Automobil-Konzern Tata Motors wird künftig von einem Deutschen geleitet. Neuer Chef des Konzerns wird der ehemalige Airbus-Vorstand Günter Butschek. Die Luxusmarken von Tata, Jaguar und Land Rover, sind bereits unter deutscher Führung.

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Der größte indische Autobauer Tata Motors bekommt einen deutschen Chef. Der frühere Airbus -Vorstand Günter Butschek werde den Posten zum 15. Februar antreten, kündigte das Unternehmen am Montag an. Die Vorstandsposition war seit dem Tod des Vorgängers Karl Slym vor rund zwei Jahren unbesetzt. Der 55-jährige Butschek, der Ende des Jahres 2014 aus dem Vorstand des Flugzeugbauers ausgeschieden war und zuvor bei Daimler Erfahrungen in der Autobranche gesammelt hatte, wird unter anderem die Geschäfte in Indien und dem Weltmarkt verantworten. Für die Luxussparte mit den Marken Jaguar und Land Rover ist allerdings weiterhin Ralf Speth verantwortlich, der ebenfalls aus Deutschland kommt.

Tata Motors kämpft derzeit vor allem daheim mit Absatzproblemen. Von April bis Dezember verkaufte das Unternehmen in Indien zwei Prozent weniger, während der gesamte Pkw-Markt dort um neun Prozent wuchs.

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