Abgas-Skandal: Renault ruft 15.000 Autos zurück

Nach Verdacht der Abgas-Manipulation ruft Renault mehr als 15.000 Diesel-Autos in die Werkstätten. Auch Fahrzeuge anderer Hersteller sollen betroffen sein.

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Die Razzia fand am 15. Januar statt. Die Renault-Aktie brach daraufhin ein. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/renault-aktie/chart?t=week&amp;boerse_id=44" target="_blank">ariva.de</a>)

Die Razzia fand am 15. Januar statt. Die Renault-Aktie brach daraufhin ein. (Grafik: ariva.de)

Der französische Autobauer Renault ruft 15.000 Fahrzeuge wegen zu hoher Abgaswerte in die Werkstätten. Dabei solle die korrekte Funktion von Filtersystemen auch bei sehr niedrigen und sehr hohen Temperaturen sichergestellt werden. Das teilte am Dienstag Umweltministerin Segolène Royal in Paris mit. Die Regierung hatte in der vergangenen Woche erklärt, bei Dieselfahrzeugen von Renault seien zu hohe Emissionen von Stickoxid und von Kohlendioxid festgestellt worden. Einen Hinweis auf Schummelsoftware gebe es aber nicht.

Am Donnerstag waren Razzien bei Renault bekannt geworden. Die französische Regierung hatte nach dem VW-Skandal um manipulierte Abgaswerte eine Untersuchung der eigenen Autobauer angeordnet.

Volkswagen hatte im September eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Manipulationssoftware eingesetzt zu haben, die bei Emissionstests einen niedrigeren Stickoxid-Ausstoß anzeigt als auf der Straße.

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