Flüchtlinge dringen in Calais auf Fähre vor

Flüchtlinge haben versucht, den menschenunwürdigen Umständen im berüchtigten „Dschungel“-Lager zu entkommen und haben eine Fähre gestürmt. Der gesamte Hafenbetrieb wurde gesperrt. Die Polizei holte die Flüchtlinge wieder von Bord.

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Am Rande einer Kundgebung gegen die Zustände im berüchtigten „Dschungel“-Lager im nordfranzösischen Calais ist es rund 50 Flüchtlingen gelungen, auf eine Fähre vorzudringen. Der Hafenbetrieb sei daraufhin eingestellt worden, teilten die Behörden am Samstagabend mit. Die Flüchtlinge hofften offensichtlich, mit der Fähre nach Großbritannien zu gelangen. Sie wurden in einem mehrstündigen Polizeieinsatz alle von Bord geholt.

Rund 2000 Menschen hatten am Nachmittag friedlich gegen die Zustände in dem Flüchtlingslager protestiert. Sie forderten „einen würdigen Aufenthalt“ für die Flüchtlinge.

In dem Lager sitzen unter menschenunwürdigen Bedingungen tausende Flüchtlinge fest, die nach Großbritannien wollen. Sie versuchen immer wieder, auf Fähren oder in Züge zu gelangen, was aber nur äußerst selten gelingt.

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