Deutlicher Anstieg: US-Schulden wachsen auf über 19 Billionen Dollar

Die US-Staatsschulden steigen weiter und liegen aktuell bei über 19 Billionen US-Dollar. Seit dem Jahr 2007 haben sich die Schulden mehr als verdoppelt. Langfristig bleibt nur der Staatsbankrott oder die Fed kauft weiter Staatsanleihen auf. Das bedeutet aber eine Selbstfinanzierung durch aus dem Nichts geschaffenes Geld.

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Die Staatsschulden der USA steigen weiter stark an und haben nun die Marke von 19 Billionen Dollar überschritten, wie aus der Statistik des amerikanischen Finanzministeriums hervorgeht. Präsident Obama muss derzeit aber keine Rücksicht auf eine Schuldenobergrenze nehmen, weil sich der Kongress Ende letzten Jahres auf ein Budget bis Anfang 2017 ohne Obergrenze einigte.

Die staatlichen US-Schulden nahmen alleine in den letzten vier Monaten um etwa eine Billion Dollar zu. Seit Ende des Jahres 2007 hat sich die Verschuldung damit von 9 auf jetzt über 19 Billionen Dollar mehr als verdoppelt. Ein wichtiger Grund dafür ist die seit Jahren negative Handelsbilanz der Vereinigten Staaten. Diese importieren mehr Waren als sie exportieren.

Langfristig bleiben den USA zwei Möglichkeiten, um die Schuldenlast erträglich zu gestalten: ein Staatsbankrott mit damit verbundenem Gläubigerverzicht oder der Ankauf neuer US-Staatsanleihen durch die Zentralbank Federal Reserve Bank, was einer Selbstfinanzierung durch aus dem Nichts geschaffenen Geldes gleichkäme.

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