Chinesischer Fonds will Internet-Browser Opera kaufen

Der chinesische Investment-Fonds Golden Brick Silk Road will den Internetbrowser Opera kaufen. Der Fonds hat dem norwegischen Betreiber Opera Software umgerechnet 1,2 Milliarden Euro geboten. Der Aufsichtsrat hat das Angebot bereits angenommen, die Aktie stieg um mehr als 45 Prozent.

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Die Opera-Aktie in der Fünf-Tages-Übersicht. (Grafik: ariva.de)

Die Opera-Aktie in der Fünf-Tages-Übersicht. (Grafik: ariva.de)

Der Betreiber des Internetbrowsers Opera, das norwegische Unternehmen Opera Software, hat ein Kaufangebot des chinesischen Investmentfonds Golden Brick Silk Road erhalten. Der Fonds habe 10,5 Milliarden Kronen (1,2 Milliarden Euro) geboten, teilte Opera Software am Mittwoch in Oslo mit. Der Aufsichtsrat habe das Angebot einstimmig angenommen.

Das Angebot von 71 Kronen pro Aktie liege 56 Prozent über dem Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage, hieß es weiter. Großaktionäre, die rund 33 Prozent der Unternehmensanteile hielten, hätten das Angebot bereits akzeptiert.

Opera Software hatte kein Geheimnis aus seiner Suche nach einem Käufer gemacht. Am Freitag war der Handel mit Opera-Aktien an der Börse in Oslo mit Blick auf eine bevorstehende Mitteilung ausgesetzt worden.

Opera ist der weltweit am fünfthäufigsten genutzte Browser nach dem Internet Explorer von Microsoft, Mozilla Firefox, Google Chrome und Safari von Apple.

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