Drogen-Razzia: Konstanzer Polizei durchsucht zwei Asylbewerberunterkünfte

Mit einem Groß-Aufgebot hat die Polizei in Konstanz am Donnerstag zwei Flüchtlingsunterkünfte durchsucht. Die Beamten hatten den Verdacht, dass aus den Einrichtungen heraus Drogen verkauft worden sein könnten.

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Das Polizeipräsidium Konstanz berichtet:

Rund 100 Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Konstanz, des Polizeipräsidiums Einsatz und des Hauptzollamts Konstanz haben heute Morgen eine Durchsuchungsaktion in zwei Asylbewerberunterkünften in Konstanz durchgeführt.

Nachdem seit Anfang 2015 durch die Ermittlungsgruppe Rauschgift des Polizeireviers und des Kriminalkommissariats gegen verschiedene Bewohner dieser beiden Unterkünfte Ermittlungsverfahren wegen Handels mit Drogen und der Abgabe von Betäubungsmitteln auch an Minderjährige geführt wurden, verdichteten sich in den vergangenen Wochen erneut die Hinweise, dass aus diesen Unterkünften heraus Drogen verkauft werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz hat deshalb das Amtsgericht Konstanz für die Zimmer von 15 Tatverdächtigen unterschiedlicher Nationalitäten sowie die von ihnen benutzten Gemeinschaftsräume Durchsuchungsbeschlüsse erlassen, die heute Morgen von den Einsatzkräften vollzogen worden. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen konnten von den Tatverdächtigen 13 angetroffen werden.

In deren Zimmer stießen die durchsuchenden Beamten auf Kleinmengen von Betäubungsmittel, Verpackungsmaterial für Rauschgift und Bargeld, das vermutlich aus Drogengeschäften stammt. Ferner stellten die Polizisten mehrere Mobiltelefone zur Auswertung und eine Spiegelreflexkamera sicher, deren Herkunft noch nicht geklärt ist.

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