Stellvertretender Vonovia-Chef geht vorzeitig

Der Wohnungskonzern Vonovia verliert seinen stellvertretenden Vorstandschef. Thomas Zinnöckers Vertrag sei einvernehmlich aufgehoben worden. Kurz zuvor war die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen gescheitert.

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Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia verliert seinen stellvertretenden Vorstandschef. Der Vertrag von Thomas Zinnöcker sei nach der Integration der übernommenen Rivalin Gagfah einvernehmlich aufgehoben worden, teilte das Bochumer Unternehmen am Montag mit. Was Zinnöcker künftig macht, blieb in der Mitteilung offen. Er selbst war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Zinnöcker wechselt zum Energiedienstleister Ista. Er werde dort zum 1. März neuer Vorstandschef, teilte Ista am Dienstag mit und bestätigte damit Reuters-Informationen aus Branchenkreisen. Er trete die Nachfolge von Walter Schmidt an, der die Geschäftsführung aus persönlichen Gründen verlassen habe. Der Zählerableser Ista ist in 25 Ländern präsent und gehört dem Finanzinvestor CVC.Zinnöckers Vertrag bei Vonovia wäre noch bis März 2017 gelaufen.

Vonovia war kurz zuvor mit dem Versuch gescheitert, den Konkurrenten Deutsche Wohnen zu übernehmen. Dessen Aktionäre hatten nur rund 30 Prozent ihrer Aktien an den Marktführer Vonovia verkauft. Die selbst gesetzte Mindestannahme-Schwelle von 50 Prozent wurde damit „deutlich verfehlt“.

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