Weltgrößter Minenkonzern meldet Verluste

Der australische Minenkonzern BHP Billiton hat den ersten Geschäftsverlust seit 16 Jahren bekannt gegeben. Als Grund verwies das Unternehmen auf die widrigen Umstände in der Branche. Um einer Herabstufung der Bonität zu entgehen, änderte BHP bereits seine Dividendenpolitik.

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Die niedrigen Rohstoffpreise bringen den weltgrößten Minenkonzern BHP Billiton in Bedrängnis. Das Unternehmen gab am Dienstag fürs erste Geschäftshalbjahr den ersten Verlust seit mehr als 16 Jahren bekannt, wie Reuters meldete. Er belief sich demzufolge auf 5,67 Milliarden Dollar.

BHP-Chef Andrew Mackenzie nannte den Preisrückgang bei wichtigen Rohstoffen als Hauptgrund für das schwache Abschneiden des Konzerns. Auf vergleichbarer Basis erzielte BHP einen Gewinn von 412 Millionen (Vorjahreszeitraum: 4,89 Milliarden) Dollar und verfehlte damit die Erwartungen von Analysten deutlich. Um seine Bonitätsnote zu halten, änderte das Unternehmen zudem seine Dividendenpolitik und kürzte erstmals seit 1988 die Zwischenausschüttung an die Aktionäre.

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