BASF leidet unter gesunkenen Rohstoffpreisen

Beim Chemiekonzern BASF brach der Nettogewinn im vergangenen Jahr um 22,7 Prozent ein. Problematisch seien besonders die stark gesunkenen Rohstoffpreise. Der Konzern rechne auch für 2016 wegen „steigender Risiken für die Weltwirtschaft“ mit weniger Wachstum.

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Die stark gesunkenen Rohstoffpreise haben dem weltgrößten Chemiekonzern BASF zugesetzt. Im vergangenen Jahr brach der Nettogewinn des Ludwigshafener Unternehmens im Vergleich zu 2014 um 22,7 Prozent auf vier Milliarden Euro ein, wie BASF mitteilte. Auch der Umsatz ging um fünf Prozent auf 70,4 Milliarden Euro zurück. „Im Jahresverlauf ließ die Dynamik der Weltwirtschaft spürbar nach“, teilte BASF-Chef Kurt Bock mit.

Auch für 2016 rechnet BASF mit schwierigen Rahmenbedingungen. „Die Risiken für die Weltwirtschaft steigen weiter“, erklärte Bock. Das Jahr habe mit viel Unsicherheit und Turbulenzen der Rohstoff- und Aktienmärkte begonnen.

Die globale Chemieproduktion werde 2016 deshalb voraussichtlich leicht schwächer wachsen als 2015. BASF rechnet demnach besonders im Öl- und Gasgeschäft mit „deutlichen Ergebnisrückgängen“.

Seine Aktionäre wollte der Chemieriese dennoch nicht enttäuschen: Der Vorstand schlug vor, die Dividende von 2,80 Euro pro Aktie auf 2,90 Euro je Wertpapier zu erhöhen.

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