BMW warnt Rolls-Royce-Mitarbeiter vor Brexit

Der Autobauer BMW hat die Mitarbeiter seiner Tochterfirma Rolls Royce in Großbritannien vor den Folgen eines Brexits gewarnt. In einem Rundbrief erklärte der Konzern, dass es zu höheren Kosten führen könne, sollten sich die Briten in der bevorstehenden Volksabstimmung für einen EU-Austritt entscheiden.

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BMW hat dem Fernsehsender BBC zufolge die Mitarbeiter seiner britischen Tochter Rolls Royce in einem Brief vor den Folgen des Brexit gewarnt. Sollten sich die Briten in der Volksabstimmung am 23. Juni für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) entscheiden, gingen dem Autokonzern viele Vorteile verloren, heißt es in dem Schreiben, das der BBC nach eigenen Angaben am Donnerstag vorlag. Bisher habe BMW davon profitiert, dass Arbeitskräfte sich frei zwischen Großbritannien und Deutschland bewegen könnten. Ein Brexit könne auch zu höheren Zöllen und damit zu höheren Kosten für BMW führen. „Die britischen Wähler entscheiden im Juni über einen Verbleib in der EU“, zitiert die BBC aus dem Brief. „Aber es ist wichtig, dass alle Rolls-Royce-Mitarbeiter die Haltung der Muttergesellschaft verstehen.“

Der britische Premierminister David Cameron hatte Unternehmen dazu aufgerufen, die Vorteile einer EU-Mitgliedschaft für Großbritannien zu erklären. Im Februar hatten sich die Chefs von mehr als einem Drittel der größten britischen Konzerne für einen Verbleib des Landes in der EU ausgesprochen.

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