Fiat Chrysler zieht sich aus Medien-Geschäft zurück

Der Autobauer Fiat Chrysler zieht sich aus der Medien-Branche zurück. Die L'Espresso Verlagsgruppe soll künftig die Fiat-Chrysler Anteile an dem Medienhaus Itedi übernehmen. Das Zeitungsgeschäft in Italien ist in den vergangenen Jahren stark eingebrochen.

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Der Autobauer Fiat Chrysler will sich künftig auf sein Kerngeschäft konzentrieren und zieht sich aus der Medien-Branche zurück. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, soll sein 77-prozentiger Anteil am Medienhaus Itedi in die L’Espresso-Gruppe eingebracht werden. Itedi kontrolliert etwa die in Turin erscheinende Zeitung „La Stampa“, L’Espresso bringt das Blatt La Repubblica heraus.

Nach dem Zusammenschluss der beiden Verlage plant Fiat Chrysler, seinen dann 16-prozentigen Anteil am neuen Unternehmen an seine Aktionäre zu übertragen. Darunter befindet sich auch die Industriellen-Familie Agnelli, die mit ihrer Holding Exor an der britischen Wochenzeitung „Economist“ beteiligt ist. In Italien sind die Umsätze im Zeitungsgeschäft in den vergangenen sieben Jahren eingebrochen. Es war bereits darüber spekuliert worden, dass dies Fiat-Chef Sergio Marchionne zu einer Abkehr vom Medien-Geschäft bewegen könnte.

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