Kraftfahrt-Bundesamt sucht nach lebensgefährlichen Motorrad-Stoßdämpfern

Defekte Stoßdämpfer könnten ein Sicherheitsrisiko für Motorradfahrer darstellen, warnt das Kraftfahrtbundesamt. Einige der Bauteile der Firma Öhlins hätten lockere Befestigungsmuttern. Trotz Rückrufs seien einige Exemplare noch verschollen.

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Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sucht nach 130 eventuell defekten Motorradstoßdämpfern der Typenfamilie TTX36 des schwedischen Herstellers Öhlins. Die Bauteile gehörten zu Baureihen, bei denen im Inneren eine Befestigungsmutter nicht genügend festgezogen sein könnte, teilte die Behörde mit. Es bestehe Lebensgefahr. Werkstätten oder Hobbyschrauber sollten auf den Internetseiten des Herstellers prüfen, ob ihre Stoßdämpfer dazugehörten.

Nach Angaben des KBA vom Dienstag hatte Öhlins den Rückruf der betroffenen Baureihen bereits am 25. März vergangenen Jahres unter seiner Überwachung gestartet. Letztlich habe aber der Verbleib von 130 Stoßdämpfern des Nachrüstmarkts nicht eindeutig geklärt werden können. Daher entschied sich die Behörde zu der ergänzenden öffentlichen Warnung.

Der mögliche Defekt betrifft demnach die Stoßdämpfer-Typen TTX36 RT, TTX36 MkII und TTX36 GP, wobei nicht alle Bauteile dieser Typen betroffen sind. Gefährdet sind jeweils nur solche mit bestimmten Artikel- und Seriennummern. Sie sind auf den Dämpfern zu finden.

Nach Angaben des KBA können Werkstätten und andere Verkaufsstellen sowie Endverbraucher die Nummern unter www.recall.ohlins.eu sowie unter www.ohlins.com/support/recall überprüfen.

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