Absatz von Volkswagen sinkt im Februar

Volkswagen hat im Februar rund fünf Prozent weniger Autos verkauft als vor einem Jahr. Die Auslieferungen nach China schrumpften um drei Prozent. In den USA und Brasilien meldet VW zweistellige Absatzeinbrüche.

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Volkswagen hat im Februar weniger Autos verkauft. Im vergangenen Monat rollten weltweit knapp 400.000 Fahrzeuge der Marke VW Pkw zu den Kunden, rund fünf Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie die Wolfsburger am Freitag mitteilten. Im Januar hatte VW den Absatz dank starker Zuwächse in China noch leicht gesteigert. Im Februar schrumpften die Auslieferungen in der Volksrepublik jedoch um drei Prozent. Als Grund nannte VW das späte Neujahresfest in diesem Jahr, während dem das Wirtschaftsleben in China praktisch stillsteht. In den USA, wo die Abgasmanipulationen öffentlich gemacht worden waren, verkaufte VW 13 Prozent weniger von seinen Fahrzeugen.

Auch in Russland (minus sieben Prozent) und Brasilien (minus 39,5 Prozent) ging die Talfahrt weiter. In beiden Ländern machen die Autokäufer schon seit längerem wegen der schwachen Konjunktur einen großen Bogen um die Autohäuser. Dagegen konnte VW den Absatz auf dem Heimatmarkt in Westeuropa um 3,8 Prozent steigern. In Deutschland legten die Auslieferungen um 3,6 Prozent zu. Insgesamt schrumpfte der VW-Absatz weltweit seit Jahresbeginn um einen halben Prozentpunkt auf 915.800 Fahrzeuge.

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