Bulgarien will nicht Transitland für Flüchtlinge werden

Bulgarien hat die Einbeziehung des Schutzes seiner Grenzen in das geplante Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei gefordert. Die Regierung fürchtet, dass das LAnd nach der Schließung der Balkan-Route zum Transitland in Richtung Europa werden könnte.

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«Bulgarien wäre nicht bereit, nur eine Teilverpflichtung der Türkei (nur für Ägäis und die griechischen Inseln) zu akzeptieren», warnte Bulgariens Regierungschef Boiko Borissow in einem am Freitag veröffentlichten Schreiben an EU-Ratspräsident Donald Tusk. Das EU-Land mit einer Land- und Seegrenze im Schwarzen Meer zur Türkei fürchtet, zum Transitland für Flüchtlinge zu werden, weil die Balkanroute bereits geschlossen ist und das geplante Abkommen EU-Türkei auch die Ägäis als Fluchtweg praktisch versperren soll.

Die EU setzt darauf, dass spätestens auf dem Gipfel am 17. und 18. März ein Abkommen mit der Türkei zustande kommt. Der beim EU-Türkei-Gipfel Anfang der Woche im Grundsatz vereinbarte Plan sieht vor, dass die EU künftig alle unerlaubt eingereisten Flüchtlinge von den griechischen Inseln zurück in die Türkei schickt. Für jeden zurückgeschickten Syrer lässt die EU einen syrischen Flüchtling legal aus der Türkei einreisen. Dies soll Flüchtlinge davon abhalten, sich Schleppern anzuvertrauen.

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