Stand 14 Uhr: Höhere Wahlbeteiligung bei Landtagswahlen

Die Wahlbeteiligung liegt bei den Landtagswahlen offenbar höher als vor fünf Jahren. Dies kann den großen Parteien nutzen - aber auch ein Indiz dafür sein, dass die AfD erneut viele Nichtwähler mobilisieren konnte.

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Die Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen in drei Bundesländern fällt wahrscheinlich deutlich höher aus als vor fünf Jahren. Im bevölkerungsstarken Baden-Württemberg gaben nach Angaben der Landeswahlleitung am Sonntag bis 14.00 Uhr rund 35,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen ab. Das ist ein Zuwachs von fast fünf Prozentpunkten gegenüber den Zahlen von 2011.

Noch kräftiger ging die Wahlbeteiligung in Rheinland-Pfalz nach oben. Dort registrierte die Wahlleitung eine Abstimmungsquote von 56 Prozent bis 14.00 Uhr. Das sind fast 13 Prozentpunkte mehr als bei der Landtagswahl 2011. Nach oben gingen die Zahlen auch in Sachsen-Anhalt. Dort hatten bis 14.00 Uhr 35,4 Prozent der Berechtigten gewählt, rund sieben Prozentpunkte mehr als 2011.

Insgesamt sind in den drei Ländern knapp 13 Millionen Wahlberechtigte zum Stimmabgabe aufgerufen – das ist nahezu jeder fünfte stimmberechtigte Bürger in Deutschland. Die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet.

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