BASF will mit Niederländern wiederverwertbaren Kunststoff entwickeln

BASF hat angekündigt, mit der niederländischen Chemiefirma Avantium ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen. Zusammen wolle man ein neues, recycelbares Kunststoffprodukt herstellen. Sitz des Joint Ventures werde Amsterdam.

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BASF will mit der niederländischen Chemiefirma Avantium ein Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung eines neuen Kunststoff-Vorproduktes gründen. BASF werde an dem Joint Venture 51 Prozent halten, Avantium 49 Prozent, teilten der Ludwigshafener Chemieriese am Dienstag mit. Eine entsprechende Absichtserklärung sei unterzeichnet und exklusive Verhandlungen aufgenommen worden. Das Gemeinschaftsunternehmen, das seinen Sitz in Amsterdam haben soll, werde mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigen, wovon die Mehrheit von Avantium komme. Zusammen wollen die beiden Unternehmen das Kunststoffvorprodukt Furandicarbonsäure (FDCS) herstellen, auf den Markt bringen und erfolgreich etablieren.

Die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Furandicarbonsäure ist der wichtigste Baustein für den Kunststoff Polyethylenfuranoat (PEF), den BASF und Avantium vermarkten wollen. PEF soll gegenüber herkömmlichen Kunststoffen eine verbesserte Dichtigkeit gegenüber Kohlendioxid und Sauerstoff haben und deshalb vor allem für Lebensmittelverpackungen geeignet sein und zu einer längeren Haltbarkeit der verpackten Ware führen. Derzeit produziert Avantium den Kunststoff, der vollständig wiederverwertbar sei, auf Basis pflanzlichen Zuckers. Im Laufe der Zusammenarbeit soll am BASF-Verbundstandort im belgischen Antwerpen eine Referenzanlage zur FDCS-Produktion mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 50.000 Tonnen errichtet werden.

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