Kosmetik-Konzern L’Oréal verdoppelt Produktion in Russland

Der französische Konzern L’Oréal plant, seine Produktionskapazitäten in Russland zu verdoppeln. Rund 30 Milliarden Euro sollen demzufolge in die Vergrößerung einer Fabrik investiert werden. Dies sind gute Nachrichten für die russische Wirtschaft, die unter niedrigen Ölpreisen und den Sanktionen des Westens leidet.

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Ungeachtet der Wirtschaftskrise in Russland verdoppelt der französische Kosmetikkonzern L’Oréal dort seine Produktionskapazitäten, wie AFP meldet. Umgerechnet 31 Millionen Euro werde L’Oréal in Russland investieren, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Mit dem Geld soll eine 2010 nahe der südlich von Moskau gelegenen Stadt Kaluga eröffnete Fabrik vergrößert und modernisiert werden, in der unter anderem Shampoos und Haarfärbemittel hergestellt werden.

Es gebe in Russland „einen Anstieg der Nachfrage nach Kosmetikprodukten“ des Konzerns, erklärte L’Oréal. So erzielte das Unternehmen in dem Land 2015 einen Umsatz von 470 Millionen Euro und das trotz der Wirtschaftskrise und sinkenden Kaufkraft der Russen. Der Einbruch der Erdölpreise und die wegen der Ukraine-Krise gegen Moskau verhängten, westlichen Sanktionen machen der russischen Wirtschaft schwer zu schaffen.

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