Russland lässt tausende Internetseiten zensieren

Die russische Staatsanwaltschaft hat auf rund 8.000 Internet-Seiten „extremistisches Material“ entfernen lassen. Darunter waren auch zahlreiche russischsprachige Seiten, die Bürger für den IS anwerben wollten.

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Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat auf Tausenden Internetseiten die Löschung von Inhalte durchgesetzt. Nach Aufforderung der Behörde hätten 8.000 Seiten „extremistisches Material“ entfernt, darunter Videos, Artikel und Kommentare, meldete die Agentur Interfax am Donnerstag.

Nach Angaben des Leiters der Abteilung Terrorismus und Extremismus, Timur Abregow, gehörten dazu russischsprachige Seiten, die Bürger für die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) anwerben wollten. Dem Innenministerium zufolge sind bislang mehr als 3400 russische Staatsbürger nach Syrien gereist, um sich dem IS anzuschließen.

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