Immobilien-Preise in Chinas Metropolen steigen stark

Die Immobilienpreise in den 70 größten Städten Chinas steigen weiter deutlich an. In den Metropolen Peking, Schanghai und Shenzhen betrug der Preisanstieg auf Jahressicht sogar teilweise über 50 Prozent.

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Die Immobilienpreise in China sind im Februar wegen der starken Nachfrage in den Metropolen so kräftig gestiegen wie seit fast zwei Jahren nicht mehr, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag meldet. Für neue Wohnungen in 70 großen Städten lagen sie durchschnittlich 3,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, ergeben Reuters-Berechnungen auf Basis der am Freitag veröffentlichten Daten des Statistikamtes. Während in einigen Regionen eine Überhitzung am Immobilienmarkt droht, steigen die Preise in kleineren Städten kaum.

In Peking, Schanghai und Shenzhen lag der Preisanstieg zwischen 12,9 und 56,9 Prozent. „Dort ist es sehr teuer geworden“, sagte der Vizepräsident von Chinas größter Immobilienfirma Vanke, Tan Huajie. „Das macht es für Familien sehr schwer, sich eine Wohnung zu leisten.“ Das macht auch die Geldpolitik der Zentralbank komplizierter: Sie hat Geld zuletzt mehrfach billiger gemacht, um die Konjunktur in der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft anzukurbeln. Diese Maßnahmen können allerdings die Preise in den Metropolen zusätzlich ansteigen lassen, sagen Experten.

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