Ölpreis belastet Asiens Börsen, Dax schwächer

Die Börsen in Asien haben am Montag uneinheitlich geschlossen. In China profitierten Anleger allerdings von der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der Zentralbank. Der Dax gab im frühen Handel die Zugewinne vom Freitag schon wieder ab.

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Der sinkende Ölpreis hat zum Wochenbeginn an den asiatischen Börsen für Kursverluste gesorgt. Die Ausnahme war China, wo die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der Zentralbank an den Börsen am Montag zu Gewinnen führte. Allgemein fehlen in der laufenden Woche Impulse am Markt: Wegen der verkürzten Osterwoche stehen kaum wesentliche US-Konjunkturdaten an und in Japan blieben die Terminals am Montag wegen eines Feiertages ausgeschaltet. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,2 Prozent. Die Börse in Schanghai lag dagegen 2,2 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzhen gewann 2,4 Prozent.

Nachdem der Ölpreis bereits am Freitag gefallen war, gab US-Öl am Montag wieder zunächst um mehr als 1,7 Prozent nach. Die Sorte Brent fiel um 1,5 Prozent. Hintergrund ist die schwindende Aussicht auf ein Ende der weltweiten Überproduktion nachdem die US-Ölbohrungen erstmals seit drei Monaten wieder anstiegen.

Ein Euro wurde mit 1,1255 Dollar bewertet nach 1,1267 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 111,36 Yen gehandelt nach 111,55 Yen in den USA. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0921 und zum Dollar mit 0,9701.

Zum Auftakt der verkürzten Handelswoche hat der Dax am Montag nachgegeben. Er verlor zur Eröffnung 0,6 Prozent auf 9891 Punkte und gab damit seine Freitagsgewinne komplett wieder ab. Das Thema 10.000 Punkte sei aber nicht vom Tisch, betonte Jens Chrzanowski, Geschäftsführer des Brokerhauses Admiral Markets. „Möglicherweise werden die Bullen versuchen, den Index möglichst rasch an und über diese Marke zu schieben.“ Im Börsenjargon werden Optimisten als Bullen bezeichnet.

Bei den deutschen Aktienwerten gehörte Bayer mit einem Kursplus von 2,2 Prozent zu den Favoriten. Insidern zufolge ist der US-Konkurrent Monsanto an der Agrarchemie-Sparte des Leverkusener Konzerns interessiert. Der Deal könnte ein Volumen von mehr als 30 Milliarden Dollar haben.

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