Wien: Easy-Jet-Flug nach Verdacht von Passagierin geräumt

Auf dem Wiener Flughafen ist am Samstag eine Easy-Jet-Maschine geräumt worden, nachdem eine Passagierin den Verdacht geäußert hatte, ihr Sitznachbar könne ein Extremist der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sein. Verdächtiges konnten die Behörden nicht finden. Sowohl die Frau als auch ihr Sitznachbar mussten jedoch am Boden bleiben.

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Die Frau habe geglaubt, auf dem Handy des Mannes Botschaften mit Bezug zum IS gesehen zu haben, sagte der Sprecher des österreichischen Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck, der Nachrichtenagentur AFP.

Die Frau habe daher das Kabinenpersonal alarmiert. Daraufhin sei Sicherheitspersonal an Bord der Maschine  geschickt und alle Passagiere und ihr Gepäck aus dem Flugzeug geholt worden, führte der Ministeriumssprecher aus. Es sei allerdings nichts Verdächtiges gefunden worden und der Easy-Jet-Flug sei schließlich endlich nach London gestartet.

Die Frau und ihr Sitznachbar mussten allerdings am Boden bleiben. Sie wurden beide befragt. Laut Grundböck handelt es sich bei dem Mann um einen Iraker, die Nationalität der Frau teilte er nicht mit.

Der Vorfall ereignete sich vier Tage nach den Anschlägen auf den Brüsseler Flughafen Zaventem und eine U-Bahnstation im Europaviertel der belgischen Hauptstadt. 31 Menschen starben dabei, 340 weitere wurden verletzt. Zu den Taten bekannte sich der IS.

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