US-Behörden verbieten Waffen auf Parteitag der Republikaner

Besucher des Parteitags der Republikaner dürfen keine Waffen tragen. Die US-Behörden verhängten das Verbot aus Sicherheitsbedenken. Zuvor hatten 40.000 Unterzeichner einer Petition gefordert, Waffen von Privatpersonen zu erlauben.

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Die Teilnehmer des Parteitags der US-Republikaner im Juli werden trotz einer großangelegten Unterschriftenaktion keine Schusswaffen tragen dürfen. Der für die Sicherheit der Kandidaten zuständige Secret Service erklärte am Montag laut Reuters, nur das autorisierte Sicherheitspersonal werde in der Quicken Loans Arena in Cleveland bewaffnet sein. Zuvor hatten fast 46.000 Unterzeichner einer Petition eine Zulassung verlangt. Im dazugehörigen Aufruf heißt es, die Republikanische Partei habe mit dem „unverantwortlichen und heuchlerischen“ Verbot „seine Mitglieder, Delegierten, Kandidaten und alle US-Bürger“ in große Gefahr gebracht.

Cleveland liegt im Bundesstaat Ohio, wo Schusswaffen offen getragen werden dürfen. Viele Republikaner machen sich für das Recht des US-Bürgers auf den Besitz einer Waffe stark und verweisen auf die Verfassung. Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Partei ist in diesem Jahr besonders eng und wird möglicherweise erst in Kampfabstimmungen in Cleveland entschieden werden. Der bisherige Favorit, der Milliardär Donald Trump, hat vor Krawallen gewarnt, sollte er nicht gewinnen.

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