Offener Brief: Flughafen Brüssel von Terroristen unterwandert

Die Polizei warnt in einem offenen Brief vor enormen Sicherheitsmängeln am Brüsseler Airport: Etwa 50 IS-Sympathisanten arbeiten trotz Vorstrafen am Flughafen. Die Mitarbeiter würden ohne Schwierigkeiten in das Cockpit eines Flugzeuges gelangen können. Einige von ihnen hätten in Syrien gekämpft.

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Die Luftfahrt-Polizei vom Flughafen Brüssel hat sich in einem offenen Brief an Gewerkschaften und Sicherheitsbeauftragte gewandt, die der belgische Standaard berichtet. Demnach würden die rund 50 IS-Sympathisanten vor allem in der Gepäckabfertigung, bei den Reinigungsdiensten und den Shops arbeiten. Darüber hinaus „arbeiten zu viele Menschen mit Vorstrafen in den Geschäften und im Gepäckbereich“, heißt es in dem Brief. „Es ging nicht selten um schwere Jungs mit einer radikal-islamischen Ideologie, die verschiedene Einträge in ihre Polizeiakte haben.“

Die Polizei vermutet zudem, dass Unterstützer die Sicherheitsvorkehrungen vor den Anschlägen ausspioniert hätten. Mehrere Polizeiquellen bestätigen dies. „Es wurden auch verdächtige Personen erkannt, die in Syrien gekämpft hätten. Wir haben sie angehalten und über ihre Anwesenheit wurde berichtet. Wir wissen nicht, ob etwas mit dieser Information passiert ist“.

Manche von den 50 Sympathisanten hätten eine Sicherheitsplakette, mit der sie – wenn sie wollen – sogar bis ins Cockpit eines Flugzeuges kommen. In der Vergangenheit wurden einigen die Plakette weggenommen, aber nicht jeden. Vor allem in den Shops, der Reinigung und dem Gepäckspersonal“ fände die Polizei die „Radikalen“ wieder.

Der Bürgermeister von Vilvoorde – in der Gemeinde liegt der Flughafen – hat die Probleme laut der Zeitung bestätigt.

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