Solarfirma SMA will mit Einstieg bei US-Rivalen Zugriff auf neue Technik

Die deutsche Firma SMA Solar steigt beim US-Unternehmen Tigo ein. Mit der Beteiligung über 27 Prozent sichert sich das Unternehmen Zugang zu einer neuen Technik. Die sogenannte Module Level Power Electronics mache die Produktion der Solar-Module effizienter und kostengünstiger.

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Der Solartechnikkonzern SMA Solar steigt beim US-Unternehmen Tigo ein und sichert sich damit Zugang zu einer neuen Technik. Das deutsche Unternehmen beteilige sich über eine Kapitalerhöhung von 20 Millionen US-Dollar mit 27 Prozent an Tigo, teilte SMA Solar am Freitag mit. Beide Unternehmen wollen bei Entwicklung, Vertrieb und Service zusammenarbeiten. Durch die Partnerschaft erhalte SMA auch Zugang zum Markt der sogenannten „Module Level Power Electronics (MLPE)“, der Schätzungen zufolge ein Volumen von rund 700 Millionen Euro habe. Durch die Technik ließen sich Solar-Module effizienter und kostengünstiger machen.

Das Engagement bei Tigo dürfte sich bereits im zweiten Halbjahr positiv auf das Geschäft von SMA auswirken, erklärte das Unternehmen. Die Effekte auf Umsatz und Ergebnis ließen sich aber noch nicht abschätzen, deshalb bestätige das Unternehmen die Prognose für 2016. SMA peilt im laufenden Jahr einen Umsatz von 0,95 bis 1,05 Milliarden Euro an und ein Ebit von 80 bis 120 Millionen Euro. Die Nordhessen profitierten zuletzt nach eigenen Angaben von der guten Nachfrage vor allem in den USA, Japan und Indien.

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